Willkommen zur Debatte die "Farbe der Forschung"
Dieses Projekt wurde im April mit einem Aufruf zur Debatte über die Zukunft der Agrarforschung begonnen, um die künftigen Herausforderungen nachhaltiger Agrar- und Ernährungskultur zu beschreiben und daraus praktische Vorschläge und Anforderungen an Struktur und Inhalte der Agrarforschung abzuleiten. Es bezieht sich dabei stark auf eine Denkschrift von 15 Professorinnen und Professoren zur "Forschung für eine naturgerechte Landwirtschaft".
Auf einem Symposium am 23. Juni 2003 in Berlin trafen sich 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Land- und Lebensmittelwirtschaft, Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz, Politik, Behörden und Institution zu einem intensiven Erfahrungs- und Gedankenaustausch und zur Erarbeitung von gemeinsamen Perspektiven, Vorschlägen und Anforderungen an die Forschungspolitik in elf verschiedenen Arbeitsgruppen. Die Presseerklärung zum Symposium finden sie hier. Ausführlichere Berichte werden wir in den nächsten Tagen hier ins Netz stellen. Der Abschlußbericht wird am 17. Juli fertig sein.
Die Absicht dieser Initiative ist es,
- eine breitere politische Diskussion darüber anzustossen, wie die Agrarforschung in Deutschland auf die zentralen ökologischen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen der Zukunft reagieren sollte,
- auf diese Weise eine stärkere Ausrichtung der Forschungspolitik in Deutschland (und der EU) auf Forschungsinhalte und -methoden zu fördern, die diesen Herausforderungen angemessen sind,
- ein Forum für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Landwirte, Untenehmen, Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutzorganisationen zu bieten, denen die Ökologisierung der Land- und Lebensmittelwirtschaft ein besonderes Anliegen ist.
Sie ist ein offener Prozess, der auf Kontinuität, breite Beteiligung und Vielfalt der Disziplinen, Erfahrungen und Ansichten setzt.
Für Rückfragen setzen Sie sich bitte mit dem Berliner Büro der Zukunftsstiftung Landwirtschaft in Verbindung, unter info@zs-l.de oder unter 030 27590309 (Ilona Crüger und Benedikt Haerlin). Faxe schicken Sie bitte an 030 27590312.
