
Pferdeprojekt Oldendorf - Klaus Strüber
Zugpferde: Nostalgie oder Schritt in die Zukunft?
Für Gärtnerhöfe und Gemüsebaubetriebe stellt sich oft die Frage, ob die Bewirtschaftung mit Pferden nicht optimaler wäre. Nachgewiesen ist, dass dies positiv auf die Bodenstruktur wirkt. Neben der Selbstreproduktion, der Lieferung von Mist und einer optimalen Energie¬ausnutzung können Pferde auch im Zusammenhang mit pädagogisch - therapeutischer Arbeit wertvolle Dienste leisten. Entscheidend ist für interessierte Betriebe jedoch auch, wie die Bewirtschaftung mit Pferden betriebswirtschaftlich zu beurteilen ist. Daten bzgl. Arbeits-/ Zeitaufwand und Vollkosten als Entscheidungsgrundlage stehen kaum zur Verfügung.
Klaus Strüber leitet auf dem 20 ha großen Gärtnerhof Oldendorf, der seit 20 Jahren biologisch-dynamisch bewirtschaftet wird, die Pferdearbeit. Neben den Treckern werden seit 5 Jahren mit steigender Tendenz Schwarzwälder Füchse eingesetzt. Ziel des Projektes ist es, Kosten und Nutzen von Zugpferden im Rahmen eines laufenden Gemüsebau¬betriebes zu erheben. Die Ergebnisse werden veröffentlicht. Das Projekt ist praxisorientiert, auch interessierte Betriebe und Bauern beteiligen sich an den Kosten.



Kontakt
Pferdeprojekt Gärtnerhof Oldendorf
Ansprechpartner: Klaus Strüber
Oldendorfer Landstr. 24
27729 Holsten
Fon: 04748 / 821140
Fax: 04748 / 931639
