Hochwasserhilfe

Welle der Solidarität milderte Flutschäden

Anlässlich der Hochwasserkatastrophe in Ostdeutschland im August 2002 rief die Zukunftsstiftung Landwirtschaft - zusammen mit der Stiftung Ökologie & Landbau und dem Branchenverband BÖLW - zu Spenden für hochwassergeschädigte Biohöfe auf. 700 Unternehmen und Einzelpersonen haben dabei über 170.000 EUR aufgebracht.

22 betroffenen Familien und Betrieben in Sachsen und Sachsen-Anhalt konnte mit Zuwendungen zwischen 1.000 und 38.000 EUR geholfen werden.

Biohof Kerstin Böhme

Ein Beispiel von vielen:

Die Weißeritz suchte den Biohof von Kerstin Böhme in Ulberndorf heim.

Das Ergebnis: Alles Heu in der Scheune vernichtet, Traktorschuppen weggerissen, Traktor und Hänger kaputt, Wiesen voller Schlamm und Geröll, Hofladen und Büro teilweise zerstört. Die Versicherung zahlt nicht. Die Spenden konnten wenigsten ein Bisschen helfen und Mut machen.

Kelterei in Schloß Pilnitz

Kelterei und Weinlager eines Weinbauers im Schloß Pillnitz standen mehrere Tage unter Wasser und wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen. Nachdem das Wasser wieder abgezogen war, mußte überall, neben Säuberung und Trocknung der Gebäude und Anlagen, auch tonnenweise angeschwemmter Müll von den Feldern geräumt werden, darunter Verkehrsschilder, Öltanks und Baumstämme. Auf allen Betrieben brauchte man "Nerven aus Drahtseil" und arbeitete bis zur körperlichen Erschöpfung. Die große Hilfe und Solidarität für den Wiederaufbau von den verschiedensten Seiten gab den Mut nicht aufgeben.

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