Informationsdienst Gentechnik - Wissen ist Macht!

70 % bis 80 % der deutschen Bevölkerung lehnen Gentechnik in ihren Lebensmitteln ab. Dennoch setzt die Agroindustrie vehement auf die Einführung der Gentechnik in die europäische Landwirtschaft. Auf politischer Ebene - sowohl national als auch international - ist das Thema sehr umstritten. Die derzeitige Bundesregierung schloss sich dem Willen der Agrokonzerne an. Erstmals wurde sogar der Produktname einer gentechnisch veränderten Kartoffelsorte im Koalitionsvertrag genannt, deren kommerzieller Anbau forciert werden soll. Diese Vorgehensweise widerspricht dem eindeutigen Wählerauftrag jener 70 % bis     80 %, die sich regelmäßig gegen Gentechnik in der Landwirtschaft und Nahrung aussprechen!

Häufig wird argumentiert, dass die Gentechnik-Kritiker/innen zu wenige und/oder falsche Informationen über Gentechnik in Landwirtschaft und Lebensmitteln hätten. Daher müsse eine entsprechende Aufklärungsarbeit geleistet werden, um die Bevölkerung über die Vorteile dieser Technologie zu informieren und so ihre Zustimmung zu erwirken.

Zahlreiche Umwelt-, Wirtschafts-, Verbraucher- und Bauernverbände - darunter auch die Zukunftsstiftung Landwirtschaft - nehmen diese Aufgabe ernst. 2004 riefen sie den Informationsdienst Gentechnik ins Leben. Unabhängig von Konzernen und Parteien unterstützen sie damit all jene, die sich für die Sicherung der gentechnikfreien Landwirtschaft und Ernährung engagieren. Unter www.keine-gentechnik.de werden täglich aktuelle Nachrichten zur Agro-Gentechnik veröffentlicht. Es gibt Hintergrunddossiers zu verschiedenen Schwerpunkten, wissenschaftliche Studien, Hinweise auf Veranstaltungen und Aktionen sowie einen elektronischen Newsletter, der 14-tägig erscheint und kostenlos abonniert werden kann. Interessierte finden auch Argumentationshilfen und Infomaterial wie z. B. das Faltblatt mit Gerd, dem Gen. Darin sind kurz und prägnant gute Gründe gegen Gentechnik zusammengestellt.

Auf diese Weise gelingt es, Wissen gebündelt zur Verfügung zu stellen, das sonst nur schwer zugänglich ist. Das "Argument", die Bevölkerung sei schlicht zu ungebildet, um über Gentechnik in ihrer Ernährung entscheiden zu können, ist damit ebenso unglaubwürdig wie die Behauptung, gentechnisch veränderte Maispollen flöge nicht weiter als 150 m!

Um die Unabhänigkeit des Informationsdienstes zu gewährleisten, wird er ausschließlich aus Spenden finanziert. Alle 12 Trägerorganisationen sind gemeinnützig. Weitere Gelder stammen aus Zuwendungen unterschiedlichster Unternehmen und zahlreicher Privatpersonen. Die Zukunftsstiftung Landwirtschaft unterstützt das Netzwerk seit dessen Gründung jährlich.

Nur mit Ihrer Hilfe kann diese Unabhängigkeit auch zukünftig gewährleistet werden! Engagieren Sie sich mit uns - unterstützen auch Sie den Informationsdienst Gentechnik mit Ihrer Spende! Nicht nur dessen Leser/innen werden es Ihnen danken.

 

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