
Ernährungsstudie zu biologisch-dynamischen Lebensmitteln
Klosterküche als Forschungslabor
Ernährungsbedingte Krankheiten wie Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Jugenddiabetes nehmen zu. Möglicherweise werden auch psychische Erkrankungen wie Hyperaktivität und Depressionen sowie Allergien durch Ernährung beeinflusst. Bekannt ist, dass eine einseitige oder falsche Zusammensetzung der Nahrung gesundheitliche Schäden hervorrufen kann. Tierfütterungsversuche und Fallstudien deuten zudem darauf hin, dass auch die Anbauweise und die Verarbeitung Einfluss auf die Ernährungsqualität haben.
Wie die Qualität von Lebensmitteln die Gesundheit beeinflusst, wurde vom Forschungsring für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise in Zusammenarbeit mit einer Gruppe von Klosterschwestern untersucht. Deren Ernährungsumstellung von konventionelle auf biologisch-dynamische Produkte ist wissenschaftlich begleitet worden um Auswirkungen auf die Befindlichkeit sowie die Darmflora und immunologische Parameter herauszufinden.
Tatsächlich waren die Werte der „natürlichen Killerzellen“, die zur körpereigenen Abwehr von Virusinfektionen beitragen, in der biologisch-dynamischen Ernährungsphase signifikant höher, Veränderungen der Darmflora wurden ebenfalls festgestellt. Die Pilotstudie zeigt, dass eine qualitative Ernährungsumstellung auf biologisch-dynamische Lebensmittel sowohl im subjektiven als auch im analytischen Bereich wirkt.

